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Aussichtspunkte 17.07.16, 14:51

Es werden Aussichtspunkte im Rhein-Main Gebiet und Umgebung gezeigt, die entweder einen besonderen Ausblick haben, eine besondere Bedeutung oder für Ihre Lage einzigartig sind.
Atzelbergturm bei Ruppertshain / Taunus Auf dem Gipfel des 506,7m hohen Atzelberg im Taunus steht der 30,39m hohe Atzelbergturm. Nach dem Ersteigen der 11 steinernen und 151 hölzernen Stufen bietet...
1 Atzelbergturm bei Ruppertshain / Taunus Auf dem Gipfel des 506,7m hohen Atzelberg im Taunus steht der 30,39m hohe Atzelbergturm. Nach dem Ersteigen der 11 steinernen und 151 hölzernen Stufen bietet sich von der Aussichtsplattform (533,10 Meter ü.N.N.) bei guten Wetterbedingungen ein atemberaubender Blick über den Taunus und in die Rhein-Main-Region. In direkter Nachbarschaft des Atzelbergturms befindet sich ein 98m hoher Fernmeldeturm. Der erste hölzerne Aussichtsturm wurde 1980 von der Stadt Kelkheim erbaut, nachdem der 1914 erbaute stählende Luisenturm wegen Baufälligkeit 1976 abgerissen wurde. Am Morgen des 05. August 2008 fiel der Atzelbergturm durch Brandstiftung den Flammen zum Opfer. Die Brandruine wurde abgerissen, nur die Bodenplatte (506,44 Meter ü.N.N.) blieb erhalten. Nachdem die Finanzierung gesichert war, begann vier Jahren später, am 08. August 2012, der Wiederaufbau des Atzelbergturms. Die Bauarbeiten wurden im Oktober 2012 abgeschlossen. Seit dem bietet der aus märkischer Kiefer errichtete Atzelbergturm seinen Ersteigern wieder eine einmalige Aussicht. Google Maps: 50°10'30.8"N 8°23'16.4"E
Burgwarte in Bad Soden am Taunus Die Burgwarte ist einem römischen Limesturm nachempfunden. Samstags und sonntags geöffnet. Von einem Parkplatz in der Nähe des Alten Kurparks ist die Burgwarte...
2 Burgwarte in Bad Soden am Taunus Die Burgwarte ist einem römischen Limesturm nachempfunden. Samstags und sonntags geöffnet. Von einem Parkplatz in der Nähe des Alten Kurparks ist die Burgwarte einfach und schnell zu erreichen. 1900 vom Taunusklub errichtet, 1984 saniert und 2008 restauriert, Höhe 10 m. Google Maps: 50°08'48.0"N 8°30'10.1"E
Dettweiler Tempel bei Falkenstein / Taunus Die Aussicht vom Dettweiler Tempel und dem Felsvorsprung „Teufelskanzel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ruine Falkenstein ist grandios. Sie reicht bis zum...
3 Dettweiler Tempel bei Falkenstein / Taunus Die Aussicht vom Dettweiler Tempel und dem Felsvorsprung „Teufelskanzel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ruine Falkenstein ist grandios. Sie reicht bis zum Spessart und zum Odenwald. Der kleine Tempel ist nach dem Lungenfacharzt Peter Dettweiler benannt. 1875 übernahm er die Leitung der damals neuen Heilanstalt Falkenstein, heute Standort des Grand Kempinski Hotels. 1891 errichtete Dettweiler das erste deutsche Sanatorium für bedürftige Lungenkranke. Google Maps: 50°11'20.9"N 8°28'35.4"E
Eisenbaum bei Flörsheim Eine weitere inspirierende Station an der Regionalparkroute ist der Flörsheimer Eisenbaum mit einer Aussichtsplattform. Der künstlerische Baum macht Stimmchen...
4 Eisenbaum bei Flörsheim Eine weitere inspirierende Station an der Regionalparkroute ist der Flörsheimer Eisenbaum mit einer Aussichtsplattform. Der künstlerische Baum macht Stimmchen und erzählt seine Geschichte, wenn die Sonne scheint und die Stromversorgung aus den Solarzellen ausreicht. Der Baum ist 18m hoch, misst 13m in der Krone und wiegt 70 Tonnen. Der Eisenbaum steht in der Flörsheimer Schweiz, die sich zwischen St. Anna Kapelle und der Flörsheimer Warte erstreckt und für das Rhein-Main-Gebiet eher ungewöhnliche Höhenunterschiede zu bieten hat und von daher für Wanderer, die gerne hin und wieder in die Ferne schauen möchten, sehr reizvoll ist. Der Eisenbaum, 2007; Beton und Stahl, verzinkt und lackiert; 18 x 13 m, Blätter 70 x 70 cm; Idee: Lorenz Rautenstrauch, Entwurf: Frank Geelhaar, Metallbau: Bernd Dasbach Google Maps: 50°00'37.7"N 8°23'43.8"E
Flörsheimer Warte Die Flörsheimer Warte wurde im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert, einem von vier Türmen, die...
5 Flörsheimer Warte Die Flörsheimer Warte wurde im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert, einem von vier Türmen, die Teil der zum Grenzschutz dienenden Landwehr waren. Diese Grenzanlage sollte Die Nordgrenze des kurmainzischen Territoriums von Kastel, Kostheim, Hochheim und Flörsheim sichern helfen. Von der Flörsheimer Warte hat man einen herrlichen Blick auf die nahen umliegenden Weinberge, in der Ferne die Skyline Frankfurt am Main und bei sehr guter Fernsicht bis hin zum Odenwald. Google Maps: 50°01'11.9"N 8°24'12.7"E
Georg-Sparwasser-Tempel bei Eppstein / Ts. An exponierter Stelle im Kriegerwald — in der Nähe des Malerwinkels am Panoramaweg — mit einem herrlichen Ausblick auf Burg und Altstadt von Eppstein lädt der...
6 Georg-Sparwasser-Tempel bei Eppstein / Ts. An exponierter Stelle im Kriegerwald — in der Nähe des Malerwinkels am Panoramaweg — mit einem herrlichen Ausblick auf Burg und Altstadt von Eppstein lädt der Georg-Sparwasser-Tempel zum Verweilen ein. Er ist entweder vom Bahnhof Eppstein (Parkplätze) oder von der Lorsbacher Straße über den Rödelbergweg zu Fuß zu erreichen (jeweils ausgeschildert). Der Tempel ist ein Holzrundbau aus Eichenstämmen, die im hiesigen Forst geschlagen wurden. Unten verlaufen Querrundhölzer, und im oberen Bereich befinden sich schräg nach oben verlaufende Rundhölzer, die in der Mitte mit gedrechselten Zapfen abschließen. Das spitz zulaufende Holzdach ist mit Bitumenpappe gedeckt und von einer verzierten Spitze aus Zinkblech gekrönt. Im Innern laden eine Halbrundbank aus Holz und ein Eichentisch zum Picknick ein. Die Errichtung des Tempels ist der Hessischen Ludwigsbahn-Gesellschaft zu verdanken. Sie erbaute die erste eingleisige Bahnlinie Limburg-Niedernhausen-Höchst-Frankfurt, die am 15. Oktober 1877 eröffnet wurde. Während der Arbeiten erstellte sie auch den Tempel und schenkte ihn der Gemeinde Eppstein. Diese gab ihn in die Obhut des Verschönerungsvereins. 1993 mußte der Tempel von Grund auf erneuert werden, da Ausbesserungsarbeiten nicht mehr ausreichten und Gefahr für die Besucher drohte. Am 20. Juni 1993, während eines Waldfestes, taufte Marga Weber, die Vorsitzende des Verschönerungsvereins, den Tempel auf den Namen des langjährigen Geschäftsführers der Stanniolfabrik und früheren Vorsitzenden des Vereins, Georg Sparwasser. Die Wiederherstellung des Tempels war ein Beitrag des Verschönerungsvereins zu den Feierlichkeiten „675 Jahre Stadtrechte Eppstein 1318 – 1993”. Google Maps: 50°08'39.9"N 8°22'59.0"E
Goetheturm bei Frankfurt am Main Der Goetheturm ist einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands. 1931 ließ ihn Forstamtsleiter Jacobi errichten. Er bietet eine herrliche Aussicht...
7 Goetheturm bei Frankfurt am Main Der Goetheturm ist einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands. 1931 ließ ihn Forstamtsleiter Jacobi errichten. Er bietet eine herrliche Aussicht auf den Frankfurter GrünGürtel, die Skyline - und bei gutem Wetter - auch auf das ganze Rhein Main Gebiet. Geschichte: Bereits seit 1867 stand an gleicher Stelle ein damals 22 Meter hoher Holzturm. Der ursprüngliche Turm musste nach dem Ersten Weltkrieg wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Der neue Goetheturm wurde 1931 aufgebaut, wofür der jüdische Kaufmann und Kommerzienrat Gustav Gerst 28.000 Reichsmark stiftete. Die Stadt stellte das vom damaligen Oberforstmeister Jacobi ausgesuchte Bauholz, insgesamt etwa 340 m³ Kiefern-, Buchen- und Eichenholz, zur Verfügung. Die feierliche Eröffnung fand im November 1931 statt – kurz vor Beginn des Goethejahres 1932 anlässlich des 100. Todestages Goethes. Heute hat man durch den Baumbewuchs einen Blick auf die südöstlichen Vororte Frankfurts. Von 1981 bis 1982 wurde der Turm aufwendig renoviert. Zur Wiedereröffnung wurde am Samstag, dem 8. Mai 1982 ein Fest ausgerichtet. Seither findet das Goetheturmfest des Vereinsrings Sachsenhausen e. V. und der ihm angeschlossenen Vereine einmal jährlich am Fuße des Turms statt. Termin ist immer der erste Samstag im Mai. Google Maps: 50°05'24.6"N 8°42'09.1"E
Kaisertempel bei Eppstein/Ts. Der Kaisertempel ist ein klassizistischer Tempel, der auf einem Felsvorsprung am Westhang des Staufen (einem Berg im Taunus, der von Eppstein, Kelkheim und...
8 Kaisertempel bei Eppstein/Ts. Der Kaisertempel ist ein klassizistischer Tempel, der auf einem Felsvorsprung am Westhang des Staufen (einem Berg im Taunus, der von Eppstein, Kelkheim und Hofheim umschlossen wird) steht. Er wurde 1892 bis 1894 vom Verschönerungsverein Eppstein erbaut und besteht lediglich aus der Tempel-Vorhalle mit vier Säulen. Der Name bezieht sich auf die in der Vorhalle abgebildetet deutschen Kaiser Wilhelm I. sowie seinem Nachfolger Friedrich III. Obwohl zum Zeitpunkt des Bau schon an der Macht, ist Wilhelm II. nicht abgebildet worden. Geehrt werden sollten vielmehr die Einiger des deutschen Vaterlandes, weshalb neben den beiden Kaisern auch noch Reichskanzler Otto von Bismarck sowie Generalfeldmarschall Helmut von Moltke mit Büsten bedacht wurden. Der 1894 eingeweihte Kaisertempel ist schon von weitem hoch über der Stadt Eppstein zu sehen. Wegen des herrlichen Ausblicks in Richtung Westen auf den Stadtkern von Eppstein samt der Burg Eppstein und die umliegenden Stadtteile war er von jeher ein beliebtes Ausflugsziel. Daher wurde schon zwei Jahre nach der Einweihung neben dem Tempel ein Ausflugslokal eröffnet, das über einen schmalen – seit etwa 2002 asphaltierten – Fahrweg zu erreichen ist. Allerdings sind die wenigen Parkplätze normalerweise nur Besuchern des Lokals zugänglich. Der Kaisertempel ist Ausgangspunkt mehrerer Wanderwege. Ein nahes Ziel ist der Große Mannstein (Felsen östlich des höchsten Punktes des Staufen), von dem aus man einen gute Aussicht in östliche Richtung über weite Teile des Rhein-Main-Gebietes und die Skyline von Frankfurt hat. Google Maps: 50°08'25.5"N 8°24'14.3"E
Main Tower in Frankfurt am Main Der Aussichtspunkt auf dem Main Tower ist ein Wolkenkratzer in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Er wurde am 28. Januar 2000 eingeweiht. Mit 200 Metern Höhe...
9 Main Tower in Frankfurt am Main Der Aussichtspunkt auf dem Main Tower ist ein Wolkenkratzer in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Er wurde am 28. Januar 2000 eingeweiht. Mit 200 Metern Höhe (mit Mast: 240 Meter) ist er zusammen mit dem Tower 185 das vierthöchste Hochhaus in Deutschland. Mit Geschwindigkeiten bis zu sieben Meter pro Sekunde (25,2 km/h) gehören die 26 Personen- und zwei Lastenaufzüge zu den schnellsten in Deutschland. Im September 2011 wurde der Main Tower nach den Standards von „Leadership in Energy and Environmental Design (LEED)“ mit dem Gold-Status zertifiziert. Vom Aussichtspunkt hat man einen herlichen Blick auf die Skyline, Hauptbahnhof, Kirchen und Bankenviertel. In der Ferne sind Taunus, der Spessart und Odenwald zu sehen. Ein Bild vom Main Tower, mit eingezeichneter Aussichtsplattform Google Maps: 50°06'44.9"N 8°40'11.6"E
Meisterturm bei Hofheim/Ts. Der Meisterturm ist ein Aussichtsturm in Hofheim am Taunus. Er befindet sich in 292 M. ü. NN auf dem bewaldeten Kapellenberg nordwestlich der Stadt. Heute...
10 Meisterturm bei Hofheim/Ts. Der Meisterturm ist ein Aussichtsturm in Hofheim am Taunus. Er befindet sich in 292 M. ü. NN auf dem bewaldeten Kapellenberg nordwestlich der Stadt. Heute überragt er die umliegenden Bäume nur noch um wenige Meter, obgleich er einen kompletten Rundumblick, nach Süden über das Rhein-Main-Gebiet, bei klarer Sicht bis zum Odenwald, nach Norden auf die Höhenzüge des Taunus mitsamt dem Großen Feldberg, bietet. Geschichtliches: Bereits 1895 errichtete der Hofheimer Verkehrs- und Verschönerungsverein auf dem Kapellenberg einen hölzernen Aussichtsturm. Eigentlich war ein steinerner Turm vorgesehen. Aus Kostengründen wurde durch Zimmermeister Fleischmann aus Seidenbuch ein Holzturm umgesetzt. Der 24 Meter hohe Turm kostete 4.000 Goldmark. Eröffnung war am 13. Oktober 1895. Neben dem Turm wurde eine Schutzhütte errichtet, die an Sonn- und Feiertagen bewirtschaftet war. Am Anfang des Ersten Weltkriegs wurde der Turm genutzt, um Fliegerwache zu halten. Kriegsbedingt wurde auf die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen verzichtet und der Turm verfiel. 1921 wurde er abgerissen. Nach dessen Abriss 1921 wurde im Jahr 1928 als Ersatz ein neuer Turm aus Stahlfachwerk erbaut. Der Turm wurde von der Firma Josef Herzog aus Hofheim errichtet. Der Turm ist nach dem ersten Landrat des Landkreises Höchst (Vorläufer des Main-Taunus-Kreises), Dr. Wilhelm von Meister, benannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde 1940 ein Luftangriff französischer Bomber gegen den Turm geflogen, ohne jedoch Schaden anzurichten. Der Meisterturm besteht aus einem Stahlfachwerk mit viereckigem Grundriss. Innerhalb des Stahlskeletts befindet sich mittig eine Wendeltreppe, die zur überdachten Aussichtsplattform in 35 Meter Höhe führt. Die filigran anmutende Konstruktion stützt sich auf ein quadratisches, etwa acht mal acht Meter messendes Betonfundament. Als technisches Baudenkmal steht der Turm unter Denkmalschutz. Am Fuße des Turms befindet sich eine Ausflugsgaststätte. Google Maps: 50°05'53.8"N 8°26'12.7"E
Regionalparkturm bei Flörsheim/Weilbach Weit kann der Blick vom Regionalparkturm schweifen. Auf der stählernen Aussichtsplattform in 27 Metern Höhe sieht man vom Taunus bis zum Odenwald und von der...
11 Regionalparkturm bei Flörsheim/Weilbach Weit kann der Blick vom Regionalparkturm schweifen. Auf der stählernen Aussichtsplattform in 27 Metern Höhe sieht man vom Taunus bis zum Odenwald und von der Frankfurter Skyline bis hinüber nach Mainz. 41 Meter hoch ist der Regionalparkturm in den Weilbacher Kiesgruben insgesamt. Seine Spitzen sollen an eine sich öffnende Blüte erinnern. Das ungewöhnliche Bauwerk wurde nach den Plänen vom Architekten Peter Karle gebaut, dessen Bauherr des Turmes die Regionalpark-Rhein-Main-Pilot-Gesellschaft ist. Google Maps: 50°03'07.0"N 8°26'40.5"E
Lips Tempel bei Falkenstein Verlässt man Falkenstein in nördliche Richtung, erreicht man oberhalb des Reichenbachtals schnell den Aussichtspunkt Lips-Tempel. Von hier hat man nicht nur...
12 Lips Tempel bei Falkenstein Verlässt man Falkenstein in nördliche Richtung, erreicht man oberhalb des Reichenbachtals schnell den Aussichtspunkt Lips-Tempel. Von hier hat man nicht nur einen schönen Blick auf die Burgruine Königstein, sondern auch ins Rhein-Main-Gebiet. Westlich des Aussichtspunkts fließt der Reichenbach am Speckkopf (526m), Franzkopf (602m) und Fuchsstein (650m) vorbei durch den Taunuswald. Der Reichenbach ist einer der beiden Quellbäche des Liederbach, der bei Frankfurt-Höchst in den Main mündet. Google Maps: 50°12'05.8"N 8°28'29.3"E
Urban Lounge im Europagarten, Frankfurt am Main Dieser Aussichtspunkt entstand im Jahr 2013 und wurde im neuen Europaviertel in Frankfurt/M. fertiggestellt. Fakten zum Aussichtsurms: - Bauherr: aurelis Real...
13 Urban Lounge im Europagarten, Frankfurt am Main Dieser Aussichtspunkt entstand im Jahr 2013 und wurde im neuen Europaviertel in Frankfurt/M. fertiggestellt. Fakten zum Aussichtsurms: - Bauherr: aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Eschborn - Architekt: Braun, Schlockermann und Partner, Frankfurt a. M. - Höhe = 14 Meter Am Fuß des Aussichtsturms ist ein Restaurant mit dem Namen "Laube Liebe Hoffnung". Mit der Anbindung des Europagartens an den GrünGürtel ist "Laube Liebe Hoffnung" auch ein interessantes Ziel für Ausflügler und Radfahrer. Wer einen Rundumblick auf die Frankfurter Skyline, das Europaviertel und den Taunus genießen möchte, kann während der Betriebszeiten auf den 14 Meter hohen Aussichtsturm steigen. Google Maps: 50°06'30.0"N 8°37'59.8"E
Der Hildatempel war ein Aussichtstempel in Königstein im Taunus Heute ist das erhaltene Fundament die Aussichtsplattform „Hildablick“. Der Hildatempel wurde am 2. November 1865 eingeweiht. Es handelte sich um ein Gebäude in...
14 Der Hildatempel war ein Aussichtstempel in Königstein im Taunus Heute ist das erhaltene Fundament die Aussichtsplattform „Hildablick“. Der Hildatempel wurde am 2. November 1865 eingeweiht. Es handelte sich um ein Gebäude in Form eines Tempels, das als Aussichtspunkt genutzt wurde. 1851 wurde in Königstein eine Kaltwasserheilanstalt errichtet, was zu der Begründung der Kur in Königstein und einem wirtschaftlichen Aufschwung führte. Um den Kurgästen eine Infrastruktur zu schaffen, wurden eine Reihe von Anlagen errichtet, zu denen der Hildatempel gehörte. Der Tempel lag auf einem vorspringendem Felsen am Westhang des Falkensteiner Hangs (heute Naturschutzgebiet Burghain Falkenstein). Von hier hat man einen weiten Blick über die Stadt Königstein und die westlichen Taunusberge bis zum Staufen und dem Glaskopf. Der Blick über die Stadt von hier war ein vielfach verwendetes Postkartenmotiv. Der Tempel war nach Hilda von Nassau (1864–1952), der Tochter des letzten Herzogs von Nassau, Adolph I. benannt. Adolph war der Stadt Königstein sehr verbunden, was sich auch darin zeigte, dass er nach dem Verlust des Herzogtums Nassau 1866 darauf Wert legte, im Friedensvertrag das Luxemburgische Schloss in Königstein als Eigentum zu behalten. [Quelle: WikiPedia] Google Maps: 50°11'10.9"N 8°28'16.8"E
Aussichtsturms am Mainhafen in Mainz-Kostheim Mit dem Aussichtsturm am Mainhafen in Mainz-Kostheim markiert die Landeshauptstadt Wiesbaden das Entree des Regionalparks auf ihrem Stadtgebiet. Der Blick vom...
15 Aussichtsturms am Mainhafen in Mainz-Kostheim Mit dem Aussichtsturm am Mainhafen in Mainz-Kostheim markiert die Landeshauptstadt Wiesbaden das Entree des Regionalparks auf ihrem Stadtgebiet. Der Blick vom 20 Meter hohen Turm vermittelt Eindrücke vom Main kurz vor der Mündung in den Rhein, von der Kostheimer Schleuse, der Brücke nach Ginsheim-Gustavsburg sowie von Alt-Kostheim mit seinem Nebeneinander von Gewerbe und Wohnen. In der Ferne sind Mainz, Wiesbaden und der Taunus zu erkennen. Der Regionalpark RheinMain hat in Kostheim ein markantes Zeichen erhalten. Der Aussichtsturm steht in Höhe eines geplanten Grünzuges und damit perspektivisch an der Schnittstelle von Regionalpark-Rundroute und Mainuferweg. Die 190 km lange Regionalpark-Rundroute verbindet 35 Kommunen im Rhein-Main-Gebiet und wurde am 11. September 2011 feierlich eingeweiht. Sie führt auf Wiesbadener Stadtgebiet in weiten Teilen durch den Ortsbezirk Kostheim. Der Mainuferweg quert das Gebiet des Regionalparks von Hanau bis nach Wiesbaden und hat darüber hinaus als Radweg überregionale Bedeutung. Google Maps: 50°00'06.7"N 8°18'42.2"E
Mendelssohn-Gedenkstätte bei Eppstein / Ts. Vom Kaisertempel auf dem Staufen aus führt ein Weg in südöstlicher Richtung aufwärts zu einem rechts liegenden imposanten Felsmassiv, der Martinswand. Am...
16 Mendelssohn-Gedenkstätte bei Eppstein / Ts. Vom Kaisertempel auf dem Staufen aus führt ein Weg in südöstlicher Richtung aufwärts zu einem rechts liegenden imposanten Felsmassiv, der Martinswand. Am Eingang dieses Aussichtspunkts befindet sich die Mendelssohn-Gedenkstätte. Sie besteht aus einem großen Findling aus dem ehemaligen Steinbruch kurz vor Ehlhalten. Er bildet den Mittelpunkt der Anlage. Eine von dem Eppsteiner Künstler Hans Jakob Sauer modellierte Bronzeplatte ist darin eingelassen. Neben einem Reliefbild des Komponisten und einem Notenensemble folgt die Inschrift: DEM GROSSEN KOMPONISTEN FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY, DER ZWISCHEN 1837 UND 1847 ÖFTER IN EPPSTEIN WEILTE, 1995 ERNEUT GEWIDMET SÄNGERVEREINIGUNG 1845/61 EPPSTEIN E.V. VERSCHÖNERUNGSVEREIN EPPSTEIN E. V. Fünf Eichenholzbänke auf gemauerten Sockeln bieten sich den Besuchern zum Ausruhen und für einen herrlichen Rundblick an. Die Gedenkstätte wurde erstmals 1929 zum 120. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy vom Männergesangverein Concordia Eppstein errichtet. Auf dem Sockel eines ehemaligen Grabkreuzes vom alten Eppsteiner Friedhof wurde die Widmung angebracht. Dieser Grabstein trägt noch die Inschrift Hier ruhet in Gott Maria Kath: Nathan geb. Mauer geb. 31. Dez: 1815 gest. 21. Sept: 1881 Er wurde in die neue Anlage so integriert, dass sowohl die alte Inschrift als auch die Widmung gut lesbar sind. Eine weitere Hinweistafel aus dem Jahr 1947 gibt Kunde von der Wiedererrichtung der Gedenkstätte. Zur Zeit des Nationalsozialismus, in der Mendelssohn wegen seiner jüdischen Abstammung verpönt war, hatte der Malermeister Jean Steyer aus Eppstein den Stein von seinem Platz entfernt und in seinem Haus aufbewahrt. Google Maps: 50°08'23.0"N 8°24'11.5"E
Aussichtsplattform "Vogelnest" bei Hochheim Hier in Hochheim am Main, bietet das Vogelnest einen herrlichen Ausblick über die Region bis Wiesbaden und den Taunus. Gleichzeitig kann hier die Entwicklung...
17 Aussichtsplattform "Vogelnest" bei Hochheim Hier in Hochheim am Main, bietet das Vogelnest einen herrlichen Ausblick über die Region bis Wiesbaden und den Taunus. Gleichzeitig kann hier die Entwicklung des Kiesabbaus von der Auskiesung bis zur Renaturierung gesehen werden. Nicht nur Spaziergänger, auch Vogelliebhaber kommen hier auf Ihre Kosten. Google Maps: 50°01'50.1"N 8°20'45.1"E
Der Staufen mit der Felsgruppe Mannstein bei Kelkheim Dicht unter dem bewaldeten Gipfel des Staufens liegt die Felsgruppe Mannstein, ein hervorragender Aussichtspunkt mit Blick auf den Hohen Taunus und hinunter in...
18 Der Staufen mit der Felsgruppe Mannstein bei Kelkheim Dicht unter dem bewaldeten Gipfel des Staufens liegt die Felsgruppe Mannstein, ein hervorragender Aussichtspunkt mit Blick auf den Hohen Taunus und hinunter in das Liederbachtal und die Mainebene. Hier trafen sich in den ersten Oktobertagen 1838 die Brüder Friedrich, Heinrich und Max von Gagern und schlossen den brüderlichen Treuebund fürs Leben. Max schrieb darüber in seinen Jugenderinnerungen: "Es fällt in diese Zeit (Herbst 1838) eine Begegnung zwischen uns dreien im Familienkreis zu Hornau, wohin Fritz jährlich auf Urlaub kam. Bei einem Spaziergang auf den Berg Staufen, den südlichsten der Taunusberge, wurde lebhaft die Lage Deutschlands und unser aller Zukunft besprochen, und wir gaben uns oben auf dem Mannstein das Wort, dass was auch kommen möge, wir brüderlich einig bleiben wollen und wenn es nottäte, unser Ältester aus Holland zu uns kommen müsse." Ein Objekt ihres Strebens, die angestrebte deutsche Einheit, kommt in einem Vers Friedrich von Gagerns zum Ausdruck. Google Maps: 50°08'28.7"N 8°24'57.8"E
Ziegeleipark bei Kriftel Im Herbst 2003 wurde mit dem Bau des Ziegeleiparks begonnen. Er ist eine Station der Regionalparkroute, die einmal vom Main bis in den Taunus führen soll. Das...
19 Ziegeleipark bei Kriftel Im Herbst 2003 wurde mit dem Bau des Ziegeleiparks begonnen. Er ist eine Station der Regionalparkroute, die einmal vom Main bis in den Taunus führen soll. Das Land Hessen, der Planungsverband Frankfurt/RheinMain und die Gemeinde Kriftel haben den Ziegeleipark Kriftel gemeinsam finanziert. Der Park ist auf einer ehemaligen Tongrube entstanden, die ab 1905 das Material für die benachbarte Ziegelei lieferte. Der Betrieb wurde Ende der 1960er Jahre eingestellt. Die Tongrube diente dann als Deponie für Industrieabfälle. Als bemerkt wurde, dass die Abdichtung undicht war, wurde der Müll wieder entsorgt. Danach wurde die Tongrube mit unbelastetem Erdmaterial aufgefüllt. Der Landschaftsarchitekt Günter Rademacher griff für die Gestaltung des Parks die Vergangenheit des Geländes auf. Er wählte Ziegel als wesentliches Gestaltungsmerkmal. Skulpturen aus Ziegelsteinen, eine Ziegelmauer mit Tor in Richtung Zeilsheim sowie Ausstellungswände, die aus mit Ziegeln gefüllten Gabionen bestehen, machen die Vergangenheit lebendig. An den Ausstellungswänden sind vergrößerte Fotografien aus dem Jahre 1954 von Ruth von Wangelin zu sehen. Die Fotografien zeigen Szenen aus dem Alltag in der ehemaligen Ziegelei und von deren Belegschaft. Google Maps: 50°05'38.4"N 8°28'53.1"E
Der Neroberg bei Wiesbaden Der Neroberg (245 m ü. NN), früher auch Ersberg genannt, ist der Hausberg der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die...
20 Der Neroberg bei Wiesbaden Der Neroberg (245 m ü. NN), früher auch Ersberg genannt, ist der Hausberg der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die heutige Bezeichnung „Neroberg“ wurde in Anspielung auf die römische Vergangenheit im 19. Jahrhundert erfunden. Der Neroberg ist ein Südausläufer des Vortaunus zwischen den Tälern der Bäche Schwarzbach im Westen und Dambach im Osten, die über die Wiesbadener Kanalisation letztlich in den Salzbach und dann den Rhein entwässern. Am nördlichen Siedlungsrand der Innenstadt gelegen, überragt er den Schloßplatz in deren Mitte um 130 m. Seine beiden Talflanken und der größere Teil des Rückens sind bewaldet, die Kuppe und den oberen Südabhang nimmt ein Park ein, darunter stehen am steileren Teil des Südhangs Reben. Auf den Neroberg führt vom Nerotal seit 1888 die Nerobergbahn herauf, eine mit Wasserballast betriebene Standseilbahn. Ihre beiden Wagen sind mit einem Stahlseil verbunden, das über ein nicht angetriebenes Umlenkrad in der Bergstation läuft. Der Tank des jeweils oben stehenden Wagens wird mit bis zu 7.000 Litern Wasser gefüllt. Bei der folgenden Talfahrt zieht der betankte Wagen den anderen den Berg hinauf. Das Gleis besteht aus drei Schienen, wovon die mittlere von beiden Fahrzeugen gemeinsam genutzt wird. In der Mitte zwischen den beiden Schienen eines Fahrweges liegt jeweils eine Zahnstange. Beide Fahrzeuge begegnen sich in der Mitte der Strecke an einer Ausweichstelle, an der sich die Fahrwege der beiden Fahrzeuge teilen. Die Pendelbahn fährt mit ca. 7,3 km/h und wird mit einer Handbremse reguliert, die über ein Zahnrad auf die Zahnstange darunter wirkt. Die Füllmenge des Tanks wird nach der Anzahl zu transportierender Passagiere bemessen. An der Talstation wird der Wassertank geleert und das Wasser wieder auf den Berg gepumpt. Dies besorgte ursprünglich eine von einer Dampfmaschine angetriebene Pumpe, heute ein Elektromotor. Um Energie zu sparen, wird die Pumpe nur alle drei bis vier Tage betrieben. Google Maps: 50°05'55.3"N 8°13'47.2"E