Luminale 2018 28/03/18

Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung.
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Urban Climate Canopy Ein Projekt von Moritz Dörstelmann, Ferdinand Ludwig und Daniele Santucci In Zusammenarbeit mit Masterstudenten der TU München wurde an der Schnittstelle von...
1 Urban Climate Canopy Ein Projekt von Moritz Dörstelmann, Ferdinand Ludwig und Daniele Santucci

In Zusammenarbeit mit Masterstudenten der TU München wurde an der Schnittstelle von Lehre und Forschung ein URBAN CLIMATE CANOPY entwickelt, welches als Installation, Überdachung oder Stadtmöbel raumbildend und klimamodulierend in den öffentlichen Raum eingreift. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im urbanen Außenraum durch räumliche, lichtgestalterische, aber auch funktional konstruktive Effekte zu erhöhen. Hierbei spielt das Thema Lichtgestaltung eine zentrale Rolle, da die Materialeffizienz der zugrundeliegenden Leichtbaustruktur mit einer Leichtigkeit und Transparenz einhergeht, die besondere Möglichkeiten der Beleuchtung eröffnet. Die für die Tragstruktur verwendeten Glasfasern kommen hierbei nicht nur aufgrund ihrer Trageigenschaften zur Anwendung, sondern gleichermaßen aufgrund ihrer hervorragenden lichtleitenden Eigenschaften. So entstehen sowohl im direkten Sonnenlicht als auch unter künstlicher Beleuchtung außergewöhnliche Lichteffekte, die gezielt zum Einsatz kommen.

Im Sinne der erweiterten Themenstellung der Luminale 2018 setzt sich unser Projekt über die lichtplanerischen Qualitäten hinausgehend mit dem Zusammenspiel von Licht, Stadt und Umwelt auseinander. Die mikroklimatische Funktionalisierung der mobilen Leichtbaustruktur kann durch Integration ausgewählter Bepflanzung mit unterschiedlichen Eigenschaften wie Lärmminderung, Überdachung und Luftreinigung erzielt werden. Neben der integrierten Beleuchtung können weitere technische Installationen wie Klima erfassende Sensorik in die Faserstruktur eingewickelt werden. Hierdurch können wertvolle Daten zum städtischen Mikroklima gesammelt sowie die Auswirkung der Installation auf den wahrgenommenen Aufenthaltskomfort untersucht werden.
KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und...
2 KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau

Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und Lebensräume verbindet. Aus ihr schöpfen wir in unserer Verletzlichkeit neuen Mut und Hoffnung. (Victoria Coeln)

Mit KATHARINEN+PASSION schafft die Wiener Künstlerin Victoria Coeln die Transformation der St. Katharinenkirche in ein vielschichtiges Werk zeitgenössischer Lichtkunst,, das mitten in Frankfurt zum Innehalten und Verweilen einlädt. Scharfe, handgezeichnete Projektionen durchtrennen und verbinden die sakrale Architektur. Sie schaffen einen neuen Kunstraum, der durchwandert und erlebt werden möchte. Dieser befindet sich in stetiger Veränderung durch äußere Einflüsse wie wechselndes Tageslicht, Stille oder Musik (Charles Tournemire, 1870-1939, Sept Chorals-Poèmes d’Orgue pour les Sept Paroles du Christ op. 67 , gespielt von Prof. Martin Lücker und Jorin Sandau an der Riegerorgel).

Die KATHARINEN+PASSION ist der Namenspatronin der Kirche, der heiligen Katharina von Alexandria, gewidmet – einer frühen Philosophin, selbstbewusst und voll Weisheit, die wegen ihres christlichen Glaubens und ihrer christlichen Haltung vom Kaiser ermordet wurde. Sie steht für alle gefährdete Humanität, die der Macht geopfert wird. Sie steht für die innere Überzeugung, die sich nicht brechen lässt. Sie steht für Mut und die Hoffnung, dass Leid und Schmerz überwunden wird durch Weisheit, Menschlichkeit und Güte.

In KATHARINEN+PASSION verbindet sich das Alte mit dem Neuen; Leid und Schmerz verschmelzen mit Schönheit zu einer klaren Quelle der Wahrnehmung und Transzendenz für ein neues Sehen und Denken.

„Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlich und insbesondere für die der Wahrheit. (Ingeborg Bachmann)

Victoria Coeln transformiert sakrale und öffentliche Räume in Laboratorien der Wahrnehmung und Stille, der Erkenntnis und Transzendenz.
KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und...
3 KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau

Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und Lebensräume verbindet. Aus ihr schöpfen wir in unserer Verletzlichkeit neuen Mut und Hoffnung. (Victoria Coeln)

Mit KATHARINEN+PASSION schafft die Wiener Künstlerin Victoria Coeln die Transformation der St. Katharinenkirche in ein vielschichtiges Werk zeitgenössischer Lichtkunst,, das mitten in Frankfurt zum Innehalten und Verweilen einlädt. Scharfe, handgezeichnete Projektionen durchtrennen und verbinden die sakrale Architektur. Sie schaffen einen neuen Kunstraum, der durchwandert und erlebt werden möchte. Dieser befindet sich in stetiger Veränderung durch äußere Einflüsse wie wechselndes Tageslicht, Stille oder Musik (Charles Tournemire, 1870-1939, Sept Chorals-Poèmes d’Orgue pour les Sept Paroles du Christ op. 67 , gespielt von Prof. Martin Lücker und Jorin Sandau an der Riegerorgel).

Die KATHARINEN+PASSION ist der Namenspatronin der Kirche, der heiligen Katharina von Alexandria, gewidmet – einer frühen Philosophin, selbstbewusst und voll Weisheit, die wegen ihres christlichen Glaubens und ihrer christlichen Haltung vom Kaiser ermordet wurde. Sie steht für alle gefährdete Humanität, die der Macht geopfert wird. Sie steht für die innere Überzeugung, die sich nicht brechen lässt. Sie steht für Mut und die Hoffnung, dass Leid und Schmerz überwunden wird durch Weisheit, Menschlichkeit und Güte.

In KATHARINEN+PASSION verbindet sich das Alte mit dem Neuen; Leid und Schmerz verschmelzen mit Schönheit zu einer klaren Quelle der Wahrnehmung und Transzendenz für ein neues Sehen und Denken.

„Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlich und insbesondere für die der Wahrheit. (Ingeborg Bachmann)

Victoria Coeln transformiert sakrale und öffentliche Räume in Laboratorien der Wahrnehmung und Stille, der Erkenntnis und Transzendenz.
KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und...
4 KATHARINEN+PASSION Ein Projekt von Victoria Coeln mit Martin Lücker und Jorin Sandau

Die Verschmelzung von Schmerz und Schönheit birgt eine Kraft, die Menschen aller Zeit- und Lebensräume verbindet. Aus ihr schöpfen wir in unserer Verletzlichkeit neuen Mut und Hoffnung. (Victoria Coeln)

Mit KATHARINEN+PASSION schafft die Wiener Künstlerin Victoria Coeln die Transformation der St. Katharinenkirche in ein vielschichtiges Werk zeitgenössischer Lichtkunst,, das mitten in Frankfurt zum Innehalten und Verweilen einlädt. Scharfe, handgezeichnete Projektionen durchtrennen und verbinden die sakrale Architektur. Sie schaffen einen neuen Kunstraum, der durchwandert und erlebt werden möchte. Dieser befindet sich in stetiger Veränderung durch äußere Einflüsse wie wechselndes Tageslicht, Stille oder Musik (Charles Tournemire, 1870-1939, Sept Chorals-Poèmes d’Orgue pour les Sept Paroles du Christ op. 67 , gespielt von Prof. Martin Lücker und Jorin Sandau an der Riegerorgel).

Die KATHARINEN+PASSION ist der Namenspatronin der Kirche, der heiligen Katharina von Alexandria, gewidmet – einer frühen Philosophin, selbstbewusst und voll Weisheit, die wegen ihres christlichen Glaubens und ihrer christlichen Haltung vom Kaiser ermordet wurde. Sie steht für alle gefährdete Humanität, die der Macht geopfert wird. Sie steht für die innere Überzeugung, die sich nicht brechen lässt. Sie steht für Mut und die Hoffnung, dass Leid und Schmerz überwunden wird durch Weisheit, Menschlichkeit und Güte.

In KATHARINEN+PASSION verbindet sich das Alte mit dem Neuen; Leid und Schmerz verschmelzen mit Schönheit zu einer klaren Quelle der Wahrnehmung und Transzendenz für ein neues Sehen und Denken.

„Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlich und insbesondere für die der Wahrheit. (Ingeborg Bachmann)

Victoria Coeln transformiert sakrale und öffentliche Räume in Laboratorien der Wahrnehmung und Stille, der Erkenntnis und Transzendenz.
Your Point of View Ein Projekt von Studio De Schutter in Zusammenarbeit mit Döllken Lighting Ästhetisches Empfinden, individuelle Bedeutungszuschreibung und persönliche Haltungen...
5 Your Point of View Ein Projekt von Studio De Schutter in Zusammenarbeit mit Döllken Lighting

Ästhetisches Empfinden, individuelle Bedeutungszuschreibung und persönliche Haltungen sind maßgeblich vom Winkel unserer Betrachtung abhängig. Verändern wir unseren emotionalen oder geografischen Standpunkt, ändert sich die temporäre Perspektive und somit unsere Interpretation.

Die Gestaltpsychologie bestätigt dabei, dass uns die primären Grundformen Kreis, Rechteck und Dreieck als mythologisch und metaphysisch bedeutungsgeladene Interpretationsanker dazu dienen, die Komplexität unseres In- und Umfeldes zu erfassen und zu strukturieren. Die durch das Studio De Schutter in Partnerschaft mit Döllken Lighting entwickelte Lichtinstallation spielt, auf dieses Konzept aufbauend, zugleich mit Komplexität und Simplizität unserer Wahrnehmung und der facettenreichen Realität, die uns umgibt – Sie versteht sich als Anstoß zum Perspektivwechsel und fordert das Nachspüren und Auflösen unserer kognitiven Dissonanzen.

In Taunus- und Gallusanlage laden uns Gruppierungen einfarbiger Lichtlinien zu einer explorativen Erkundungstour unserer eigenen Wahrnehmung ein. Es liegt an uns, von unseren ersten Eindrücken und Meinungen zum eigentlichen Wesen und Selbstverständnis einer Sache vorzudringen, unsere Standpunkte und Perspektiven zu verändern – denn es existieren vielfältige Wege etwas zu verstehen.
Your Point of View Ein Projekt von Studio De Schutter in Zusammenarbeit mit Döllken Lighting Ästhetisches Empfinden, individuelle Bedeutungszuschreibung und persönliche Haltungen...
6 Your Point of View Ein Projekt von Studio De Schutter in Zusammenarbeit mit Döllken Lighting

Ästhetisches Empfinden, individuelle Bedeutungszuschreibung und persönliche Haltungen sind maßgeblich vom Winkel unserer Betrachtung abhängig. Verändern wir unseren emotionalen oder geografischen Standpunkt, ändert sich die temporäre Perspektive und somit unsere Interpretation.

Die Gestaltpsychologie bestätigt dabei, dass uns die primären Grundformen Kreis, Rechteck und Dreieck als mythologisch und metaphysisch bedeutungsgeladene Interpretationsanker dazu dienen, die Komplexität unseres In- und Umfeldes zu erfassen und zu strukturieren. Die durch das Studio De Schutter in Partnerschaft mit Döllken Lighting entwickelte Lichtinstallation spielt, auf dieses Konzept aufbauend, zugleich mit Komplexität und Simplizität unserer Wahrnehmung und der facettenreichen Realität, die uns umgibt – Sie versteht sich als Anstoß zum Perspektivwechsel und fordert das Nachspüren und Auflösen unserer kognitiven Dissonanzen.

In Taunus- und Gallusanlage laden uns Gruppierungen einfarbiger Lichtlinien zu einer explorativen Erkundungstour unserer eigenen Wahrnehmung ein. Es liegt an uns, von unseren ersten Eindrücken und Meinungen zum eigentlichen Wesen und Selbstverständnis einer Sache vorzudringen, unsere Standpunkte und Perspektiven zu verändern – denn es existieren vielfältige Wege etwas zu verstehen.
Frankfurt Fades Ein Projekt von Phillipp Geist Philipp Geist hat mit seiner Lichtkunst/ VideoMapping-Installation am Römer eine ortsspezifische Lichtinstallation entwickelt,...
7 Frankfurt Fades Ein Projekt von Phillipp Geist

Philipp Geist hat mit seiner Lichtkunst/ VideoMapping-Installation am Römer eine ortsspezifische Lichtinstallation entwickelt, die sich mit dem Platz und den Gebäuden auseinandersetzt. Mittels Video- und Grossbildprojektoren erschafft Geist eine begehbare Installation, die die Besucher in einen immersiven Lichtraum eintreten lässt und sie so in das Kunstwerk integriert. Dabei werden abstrakte, malerische Bildkompositionen auf den Römer, die Rathaus-Fassade projiziert. Unter Einbeziehung der Fassadenelemente, die passgenau bespielt sind, werden die Besucher auf eine visuelle Zeitreise aus Typografischen Kompositionen aus Begriffen und Abbildungen geschickt. Wörter und Bilderkompositonen zur weitreichenden Bedeutung des Römers für Frankfurt und die deutsche Geschichte werden subtil künstlerisch aufgegriffen und integriert. Die Installation wird mit zeitgenössischen, flächigen Ambientsounds begleitet.

Indem die Bodenfläche vor dem Römer in das künstlerische Konzept aufgenommen und mittels typografischen Bodenprojektion bespielt wird entsteht beim Besucher das Gefühl, in der Projektion zu stehen und Teil der Installation zu sein. Verstärkt wird der Licht - Raum-Effekt durch künstlichen Theaternebel, der als flüchtige Projektionsfläche dient: Wörter und Begriffe sind auf den Nebelwänden kurzzeitig sichtbar und verschwinden im nächsten Augenblick wieder. Diese nicht greifbare, immaterielle Projektionsfläche symbolisiert die Gedanken, Visionen und Inspirationen, ist aber auch eine Metapher für die Zeit. Die Besucher wurden eingeladen, verschiedene Begriffe im Vorfeld einzureichen. Diese werden in der Projektion auf der Fassade und in der Projektionsfläche auf dem Boden eingearbeitet. Zusätzlich kann der Platz mit Straßenkreide von Besuchern mit Wörtern und Zeichnungen bemalt werden. Kreide ist ein simples Medium, Jung und Alt kann es gleichermaßen nutzen. Es ist aber auch ein temporäres Medium, welches nach einem Regenschauer verschwindet.
Frankfurt Fades Ein Projekt von Phillipp Geist Philipp Geist hat mit seiner Lichtkunst/ VideoMapping-Installation am Römer eine ortsspezifische Lichtinstallation entwickelt,...
8 Frankfurt Fades Ein Projekt von Phillipp Geist

Philipp Geist hat mit seiner Lichtkunst/ VideoMapping-Installation am Römer eine ortsspezifische Lichtinstallation entwickelt, die sich mit dem Platz und den Gebäuden auseinandersetzt. Mittels Video- und Grossbildprojektoren erschafft Geist eine begehbare Installation, die die Besucher in einen immersiven Lichtraum eintreten lässt und sie so in das Kunstwerk integriert. Dabei werden abstrakte, malerische Bildkompositionen auf den Römer, die Rathaus-Fassade projiziert. Unter Einbeziehung der Fassadenelemente, die passgenau bespielt sind, werden die Besucher auf eine visuelle Zeitreise aus Typografischen Kompositionen aus Begriffen und Abbildungen geschickt. Wörter und Bilderkompositonen zur weitreichenden Bedeutung des Römers für Frankfurt und die deutsche Geschichte werden subtil künstlerisch aufgegriffen und integriert. Die Installation wird mit zeitgenössischen, flächigen Ambientsounds begleitet.

Indem die Bodenfläche vor dem Römer in das künstlerische Konzept aufgenommen und mittels typografischen Bodenprojektion bespielt wird entsteht beim Besucher das Gefühl, in der Projektion zu stehen und Teil der Installation zu sein. Verstärkt wird der Licht - Raum-Effekt durch künstlichen Theaternebel, der als flüchtige Projektionsfläche dient: Wörter und Begriffe sind auf den Nebelwänden kurzzeitig sichtbar und verschwinden im nächsten Augenblick wieder. Diese nicht greifbare, immaterielle Projektionsfläche symbolisiert die Gedanken, Visionen und Inspirationen, ist aber auch eine Metapher für die Zeit. Die Besucher wurden eingeladen, verschiedene Begriffe im Vorfeld einzureichen. Diese werden in der Projektion auf der Fassade und in der Projektionsfläche auf dem Boden eingearbeitet. Zusätzlich kann der Platz mit Straßenkreide von Besuchern mit Wörtern und Zeichnungen bemalt werden. Kreide ist ein simples Medium, Jung und Alt kann es gleichermaßen nutzen. Es ist aber auch ein temporäres Medium, welches nach einem Regenschauer verschwindet.